Was zu Hause allerdings riesiges Chaos verursacht hätte und die öffentlichen Verkehrsmittel zum Erliegen gebracht hätte, gehört hier zum ganz normalen Winter. Autos, Busse, etc. fuhren selbst noch bei 30 cm Neuschnee. Trotzdem ist die Stadt gerade in "Snow Emergency". Das ist aber kein Ausnahmezustand, sondern Teil des ganz normalen Alltagswahnsinns.
Ansonsten habe ich mich ziemlich in mein Studium vergraben. Es gab ein paar Ausnahmen, und dabei drehte sich natürlich wieder alles ums Essen.
In den letzten Monaten gab es drei "German Dinner" in meinem Haus. Das heißt, ich habe die Gäste (Amis, Iraner, Armenier, Türken und Brasilianer) mit Sauerkraut, Rotkohl und Speckbohnen verwöhnt. Dass manche zweimal dawaren, zeigt, dass das Essen nicht ganz so schlimm gewesen sein kann. Einem Ami war das Ganze wohl doch zu risikoreich mit dem deutschen Essen. Er hat Steaks mitgebracht, die dann hier auf den Grill kamen. Nach echter Grillmanier wurden sie auf offener Flamme gekokelt. Hat super geschmeckt - innendrin. Dazu gab es, wie gesagt, deutsche Leckereien.Wir haben einiges über Rods Jugendsünden erfahren, und es war "a great party".
Auf den Fotos unten sehr Ihr übrigens Oktoberfest-Becks.
Und den hatten wir auch, wie man auf den Fotos sieht.
Bin schon sehr gespannt.
Ich wünsche Euch allen schöne Weihnachten, ähm Happy Holidays.



