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It is the end of june already, and I notice that I made my last entry more than half a year ago. Much happened. I went back to Albany for a second semester.


When Mohammad says that Albany is a black hole because it attracts people, I say it is a black hole because it sucks in time. Time just flew and farewell dinners and meetings approached increadibly quickly.
Monday: pack suitcase
Tuesday: dinner at the Richardsons'
Wednesday: Columbian dinner
Thursday: PhD student farewell gathering
Saturday: Columbian farewell
And then I spent two very nice days with friends in New York and with my landlonds' family.
Then came the day my mother was looking forward to for months. I flew home and stayed there for 10 days. During this time was wedding no. 1 - my cousin's.
By the time I had adjusted to the time difference and the jet lag was gone, I moved to my study place Mannheim again. Some of my clothes had overwintered in a friend's basement in close neighborhood of quite an accumulation of cockroaches. Luckily these friendly animals stayed outside the box with my belongings.
Short after moving in, the next event approached - a presentation at the System Dynamics Workshop in Mannheim. This made it a little easier to leave Albany because it was a nice opportunity to meet many people again.
Barely here and already gone again. I left for the second wedding. It was in wonderful Palma de Mallorca. A German friend of mine from my studying time in Bayreuth (Didi) married a real Mallorcan. The first day there, I walked Palma for many, many hours. The wedding was on the second day. Spanish and German wedding customs are definitely different. There is no kissing in the church. Oh, oh, it is very catholic. ;-)

The party was on an estate in the hills (picture above, wedding pictures will follow). Beautiful! The Spanish usually only eat, drink, and dance at a wedding party, but they also liked our German wedding games. We made the couple answer 20 questions about who once made the first step (her), who spends more money, who needs more time in the bathroom (the groom in this case), ...
Three glasses of wine during dinner made me still feel a little sick when the plane faltered a little on the way back home very early the next morning.
And now, time to quiet down - until the next trip for the System Dynamics Conference ...
Es ist schon ein Zeitchen her, aber irgendwann im Herbst war hier Indian Summer. Man sieht's auf dem Foto. Das habe ich bei meiner Radtour aufgenommen.
Jetzt sieht es allerdings eher so aus.
Neben meinem Studium ist meine zweite Hauptbeschäftigung zur Zeit das Schneeschippen. Alleine gestern hat's 30 cm geschneit. Jetzt weiß ich auch, warum Eskimos 7 Namen für Schnee haben; 2 habe ich nämlich auch schon. Leichten und schweren Schnee. Beim Schnee schaufeln unterscheidet man das ganz schnell. Letzte Woche gab es leichten Schnee, jetzt liegt jede Menge schwerer in der Einfahrt und auf dem Bürgersteig und wartet auf meinen Einsatz.
Was zu Hause allerdings riesiges Chaos verursacht hätte und die öffentlichen Verkehrsmittel zum Erliegen gebracht hätte, gehört hier zum ganz normalen Winter. Autos, Busse, etc. fuhren selbst noch bei 30 cm Neuschnee. Trotzdem ist die Stadt gerade in "Snow Emergency". Das ist aber kein Ausnahmezustand, sondern Teil des ganz normalen Alltagswahnsinns.
Ansonsten habe ich mich ziemlich in mein Studium vergraben. Es gab ein paar Ausnahmen, und dabei drehte sich natürlich wieder alles ums Essen.
In den letzten Monaten gab es drei "German Dinner" in meinem Haus. Das heißt, ich habe die Gäste (Amis, Iraner, Armenier, Türken und Brasilianer) mit Sauerkraut, Rotkohl und Speckbohnen verwöhnt. Dass manche zweimal dawaren, zeigt, dass das Essen nicht ganz so schlimm gewesen sein kann. Einem Ami war das Ganze wohl doch zu risikoreich mit dem deutschen Essen. Er hat Steaks mitgebracht, die dann hier auf den Grill kamen. Nach echter Grillmanier wurden sie auf offener Flamme gekokelt. Hat super geschmeckt - innendrin. Dazu gab es, wie gesagt, deutsche Leckereien.
Wir haben einiges über Rods Jugendsünden erfahren, und es war "a great party".Auf den Fotos unten sehr Ihr übrigens Oktoberfest-Becks.
Die deutschen Dinner wurden dann von einem armenisch-iranischen Dinner beantwortet. Diese Gelegenheit haben die anderen dann auch gleich dazu benutzt, mich zum Zentrum der Belustigung zu machen.
Na ja, es war organisiertes Anbändeln, indem ich mit jemandem zusammengebunden wurde - mit Russell aus Malaysia. Die Idee war dann aber, wieder voneinander loszukommen. So ne Art Intelligenztest, ob und wie schnell man das schafft. Der Sinn des Ganzen war aber wohl eher, jede Menge Spaß zu haben.
Und den hatten wir auch, wie man auf den Fotos sieht.
So, wieder glücklich getrennt. ;-)
Ja und dann gibt es in Albany noch die Holiday Lights im Park. Es heißt Holiday, nicht Christmas, denn man will ja politisch korrekt sein. Vielleicht bin ich schon so amerikanisiert, vielleicht bin ich auch einfach ein bisschen kitschig, aber ich finde die Lichter wunderbar.
Das Ganze ist natürlich für eine eurpäische Fußgängerin umsonst. Nicht deswegen, weil ich Europäerin bin, sondern weil ich mir doch wirklich die Mühe gemacht habe, durch den Park zu laufen. Amerikaner = Autofahrer müssen ganz schön blechen. Na ja, irgendwie konnte ich die Autofahrer auch verstehen, es waren halt minus 6 Grad, es war windig, ... .
Am Donnerstag mache ich mich wieder auf, die große, weite Welt zu erkunden. Meine Vermieter haben mich für zwei Tage zu ihren Eltern eingeladen, und die wohnen nur 40 Minuten von der großen Stadt entfernt. Ich verbringe also einen Tag in New York.
Bin schon sehr gespannt.
Ich wünsche Euch allen schöne Weihnachten, ähm Happy Holidays.